Lili Marleen
Diesen Film anfragen- Regie
- Rainer Werner Fassbinder
- Buch
- Manfred Purzer, Rainer Werner Fassbinder
- Kamera
- Xaver Schwarzenberger
- Musik
- Peer Raben
- Produktion
- Roxy, CIP, Rialto
- Darsteller
- Hanna Schygulla, Giancarlo Giannini, Mel Ferrer, Hark Bohm, Karl Heinz von
- Farbe
- Farbe
- Genre
Während ihr Geliebter, ein aus gut bürgerlichem Hause stammender Jude, im Untergrund lebt, steigt die Barsängerin Wilkie als Interpretin des populären “Lili Marleen”-Schlagers zum Star der nationalsozialistischen Unterhaltungsindustrie auf. Liebe und Karriere werden am Ende gleichermassen durch die Politik zerstört. Ein Melodram über die Unmöglichkeit eines unschuldigen Privatlebens im Zeiten politischer Korrumption. Eine der aufwendigsten deutschen Nachkriegsproduktionen, deutlich erkennbar am Kompromiss Fassbinders mit der Industrie und (laut Alexander Kluge) ein “Bewerbungsschuss” Richtung Hollywood. Im Vergleich mit seinen früheren Werken, warf die Kritik Fassbinder vor, den Film eher unpersönlich und allzu routiniert abgedreht zu haben.