Fassbinders zweiter Kino-Film!
Das von ritualisierenden Umgangsformen, Sprachlosigkeit und Langeweile geprägte
Zusammensein einer Gruppe junger Leute wird vom Auftauchen eines griechischen
Gastarbeiters kurzzeitig belebt, indem man sich gegen den Fremden zusammentut und ihn zum
Opfer gewalttätiger Exzesse macht.
Das Milieudrama, nach einem Bühnenstück entstanden und den Traditionen des
sozialkritischen Volkstheaters (Horvath, Fleissner, Kroetz) verpflichtet, bedeutete den
künstlerischen Durchbruch das damals 23jährigen Rainer Werner Fassbinder. Eine Studie
über Kommunikationslosigkeit, Gruppenzwang und Aussenseiterhass.