Chronik der letzten fünf Tage im Leben der Widerstandskämpferin Sophie Scholl,
erzählt aus der Sicht ihrer Zellengenossin im Gestapo-Hauptquartier.
Von Percy Adlon streng, zurückhaltend und distanziert inszenierte Charakterstudie im
Stil eines psychologischen Kammerspiels, die auf unnötige Ausschmückungen und
spektakuläre Dramatisierung verzichtet. Statt dessen das in seiner Schlichtheit
überzeugende Porträt einer jungen Frau (und die Geschichte einer Frauenfreundschaft),
das gerade durch die Aussparung unmittelbarer Grausamkeit den banalen Schrecken
nationalsozialistischer Machtausübung begreifbar macht.
Als Schulfilm ab 12 sehr empfehlenswert!