Werner Herzog hat wieder einmal mehr seine Kritiker mundtot gemacht und mit seinem
jüngsten Film all die zum Verstummen gebracht, deren Anschuldigungen und Verleumdungen
das schwierige Projekt während seiner 4jährigen Entstehung begleiten.
So ist dieser Film über einen liebenswerten Träumer und Phantasten, der mitten im
peruanischen Urwald Berge versetzt, indem er ein Schiff über einen solchen zieht, ein
visuelles Kunstwerk ersten Ranges, wo der Mensch in der Konfrontation mit seinen
Grenzsituationen Würde, Grösse und Aufrichtigkeit erlangt. Wie im Märchen ist es der
Aussenseiter und “Spinner”, der die scheinbar normale Welt auf den Kopf stellt
und ihre Relativität entlarvt.