Ende der 20er Jahre: Ein russischer Emigrant, der als Schokoladenfabrikant in Berlin
lebt, ermordet einen Landstreicher, um sich eine andere Identität zu verschaffen, wird
aber nach seiner Flucht in die Schweiz verhaftet.
Nabokov-Adaption und die erste internationale Grossproduktion des deutschen Regisseurs.
Mit handwerklichem Raffinement, kühl-distanziert beobachtend, schildert Fassbinder am
Beispiel eines langsam dem Wahnsinn anheimfallenden Mannes den schleichenden
Identitätsverlust und Sittenverfall einer dekadenten Gesellschaftsschicht.